Der Elferrat ist fester Bestandteil des FACEDU. Die Mitglieder unterstützen das Präsidium bei der Planung und Organisation der Karnevalssession und des Umzuges und wachen über die Einhaltung unseres Brauchtums. Der Elferrat repräsentiert den Verein im klassischen weinroten Ornat und Narrenkappe bei seinen zahlreichen Besuchen anderer Karnevalsvereine in unserer Vaterstadt und darüber hinaus. Traditionelle Verbindungen werden durch den Elferrat nach Würzburg, Köln oder Aachen gepflegt, wie die jährlichen Ausfahrten belegen. Der Elferrat ist selbstverständlich bei allen Veranstaltungen unseres Vereins präsent.
Der Elferrat hat seine Wurzeln tief in der Geschichte des Karnevals. Sein Ursprung lässt sich bis ins Mittelalter zurückverfolgen, als die Menschen mit ausgelassenen Festen den Winter vertreiben und den Frühling willkommen heißen wollten. In dieser Zeit entstanden die ersten karnevalistischen Bräuche und Traditionen. Historisch betrachtet, hat der Elferrat auch eine politische Dimension. Die Elf ist nämlich nicht nur eine närrische Zahl, abgeleitet vom offiziellen Karnevalsbeginn am 11.11., sondern steht auch für das Motto der französischen Revolution „Egalité, Liberté, Fraternité“ (wobei die Reihenfolge der Wörter verändert wurde). E für Egalité, L für Liberté und F für Fraternité. Nach der Niederlage Napoleons war der Elferrat in den linksrheinischen Gebieten ein Bekenntnis für die verloren gegangenen „demokratischen“ Rechte – und dass unter dem Deckmantel karnevalistischer Narretei. Diesen Wurzeln fühlt sich auch unser Elferrat verbunden.
In der Session 20204/2025 besteht der Elferrat unter der Führung unseres
Elferratspräsidenten Uwe Sever aus folgenden Mitgliedern:
Michael Arnold, Thomas Berte, Jens Bösel, Klaus Goldschmidt, Thomas Hierold, Dieter
Hofmann, Dieter Horn, Steffen Häusler, Thomas Kaltmüller, Herbert Kraps, Andreas
Meinecke, Ulrich Michaelis, Ricardo Münchgesang, Erik Seiler, Holger Straßburg, Oliver
Wamser, Michael Welsch.
R.M.